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Vortrag Vaginale Moorbehandlung bei Areaktivität des Endometriums

In seinem Vortrag auf dem Internationalen Peloidsymposium vom 21.-22. März 2014 in Bad Bayersoien verdeutlicht Dr. Kovarik die angenehme, schmerzlose und doch stark fruchtbarkeitssteigernde Wirkung der vaginalen Moorbehandlung mit VAGIPEAT Moortampon.

 

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Torf - Allgemeines

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Was Sie allgemein über Torf wissen sollten

Torf ist eines der Geschenke einer unversehrten Naturlandschaft. Sein Vorkommen ist an dauerhaft feuchte, mit reinem Wasser gesättigte natürliche Vertiefungen gebunden, auf welchen sich besondere Pflanzengemeinschaften, Moore, entwickelt haben. Die Torfgemeinschaft ist nur dort erfolgreich, wo sich während der letzten Jahrtausende ein kontinuierlicher und sehr langsam steigender Spiegel von stillem und völlig reinem Wasser erhalten hat, das nähr- und sauerstoffarm ist. Auf der Oberfläche des Moors wachsen ständig weitere Schichten der Pflanzendecke. Moos und andere Pflanzen, die unter den Wasserspiegel sinken, unterliegen in diesem Umfeld ohne Anwesenheit von Sauerstoff einer besonderen Umwandlung; es entsteht Torf.

Im Unterschied zur üblichen Zersetzung, bei der die Baustoffe von Pflanzen bis auf einfache Mineralsalze, Wasser und Kohlendioxid abgebaut werden, erfolgt bei der Torfentstehung eine Konservierung, eine Verbindung und Kondensation von organischen Stoffen. Eine Reihe der in den Pflanzenkörpern des Moors enthaltenen Stoffe bleibt vollkommen erhalten, neu entstehen komplexe Huminstoffe, komplizierte und sehr stabile Verbindungen, die sonst in der Natur in dieser Gestalt und Reinheit nirgendwo vorkommen. Eine Reihe dieser Stoffe hat nachweisbar biologische Wirkung. Einige davon sind wasserlöslich. Deshalb sind Moor-Seen und aus Mooren fließende Bäche braun bis schwarz gefärbt.

Bei der Torfentstehung keilt die Struktur der Pflanzenkörper langsam aus, bis eine kompakte braunschwarze Masse, Torf, entsteht. Der reine Torf enthält keine Gesteinsbeimengungen, wie Lehm, Sand, Staub oder Asche. Torf ist also weder Erde, noch Boden oder Schlamm und Lehm. Die Torfentstehung verläuft sehr langsam und die Torfschichten werden in Millimeter-Schichten Jahr für Jahr in der Vertiefung des Moores abgelagert.

Während der Torfentstehung sterben die ursprünglich im Torf enthaltenen Bodenmikroben ab. Durch den Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen und die Anwesenheit von Huminstoffen wird das Wachstum von unerwünschten Mikroorganismen, einschließlich deren, die krankheitserregend wirken könnten, eingestellt. Der reine Torf im natürlichen Zustand stellt so vom Gesichtspunkt der Mikrobiologie her eine der reinsten natürlichen Umwelten dar.

Die im Torf enthaltenen Stoffe sind fähig sich aneinander zu binden und eine Reihe von fremdartigen Stoffen zu neutralisieren, einschließlich verschiedener Schadstoffe, die aus der gegenwärtig weltweit verschmutzten Umwelt stammen. Die Binde- und Neutralisierungskapazität von Torf ist nicht unbeschränkt, dennoch sind insbesondere in Mooren, die von Industriegebieten und großen menschlichen Ansiedlungenentfernt liegen, bereits in einer Tiefe von ein paar Zentimetern keine Schmutzstoffe mehr nachweisbar. Die noch zu Zeiten vor der Entwicklung der modernen Industrie und des Verkehrs abgelagerten Torfschichten bleiben so geschützt vor der allgegenwärtigen Kontamination durch Produkte und Abfälle der modernen Welt.

Buch "Vaginale Moorbehandlung zur Selbstanwendung"

fachbuch__vagina_4b8cde94747a6Dieses weltweit erste Buch über die vaginale Moorbehandlung beschreibt auf leicht verständliche Weise die Moorbehandlung und ihre Wirkungsmechanismen, die ganzheitlichen physiologischen Aspekte der Hormonbehandlung etc.

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